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31.10.2010
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30.10.2010
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27.10.2010
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10.10.2010
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09.10.2010
Während Bernhard noch fluchend versucht die großen Schläuche vom Luftfilter ab zu ziehen, macht sich Fredl schon an das ausgebaute Federpaket. Nach ein bisschen Krach und Funkenflug liegt es dann in seinen Einzelteilen auf dem Tisch: das sind also Blattfedern!
... wird fortgesetzt...
In gemütlicher Gemeindehausatmosphäre trat die Formation Bachelors Walk am Freitag, den 8. Oktober 2010 auf die Bühne um das Publikum aus dem grauen Herbst zu holen. Anfang ließ sich das konservative Publikum nicht beirren und klebte fest auf den Stühlen. Ich bin immer noch überzeugt davon, dass die 20 irischen Jungs im Eck hinten rechts (aus Bühnensicht) ein Trick der Band waren. Die feierlustigen Jungen Männer sind extra aus Irland eingeflogen um über ein verlängertes Wochenende den Junggesellenabschied ihres Freundes zu feiern. Der war, zufällig, ein Sohn des Fiddel-Spielers Mick. Verdächtig! Die Menge hat sich von der Feierlaune anstecken lassen und stand schließlich tanzend im Gemeindehaus.
Wer noch keinen Auftritt von Bachelors Walk erleben durfte muss wissen, dass es hier nicht um ein gewöhnliches Konzert geht, sondern eher um eine komplette Show. Sehenswert!
Seben Uhr dreißig, der erste Kaffe ist schon lange runter, gespanntes Warten vor den Toren der Werkstatt. Endlich kommt der Chef, öffnet unser Tor, fährt einen PKW raus und lässt uns über der Grube parken. Hier macht das einweisen mal wieder richtig Spaß: wenn ich nicht wäre, würde der LKW in die Grube fallen - bin ich wichtig! Die nächsten Handgriffe sind Schlagschrauber, Radmuttern ab, Reifen auf die Seite räumen und schon geht es los.
Während Fredl auf der einen Seite schon unter der Achse werkelt und die richtigen Muttern rund um die Blattfedern löst, sucht Bernhard noch. Er hat die Federn in Griffweite, kommt aber wegen dem geschickt eingebauten Luftfilter nicht dran. Der versperrt nicht nur die Sicht sondern auch den Zugriff auf die entscheidenden Schrauben und Muttern. Das sollte ihn dann auch noch etwa eine dreiviertel Stunde aufhalten. Grrrrh!
... wird fortgesetzt...
Toll, bekannte Gesichter - freudig begrüßte ich Moni und Nicole, die Sängerinnen von MU6 (siehe Artikel zur Cannstatter Musiknacht), die mich dann aufklärten, dass die Band in der sie heute singen "The Chicken Babes" heißen. Äääh, achso, also, kein Problem, schauen wir mal.
kurze Pause, Umbau, Moderation und schon sind die nächsten auf der Bühne...
Und es hat sich gelohnt zu warten. Mords Stimmung mit altbekannten Songs und neuem aus der Hitparade, einfach allem was Stimmung macht. Daher sind auch einige Passanten der Königstraße einfach geblieben, haben zuerst die Bänke warm gesessen und sich dann von der Band animieren lassen mit zu tanzen. Wow, dass im reservierten Stuttgart so viele Menschen vor der Bühne gerockt haben hat mich echt erstaunt. Kompliment. Weiter so!
Infos gibt es hier http://mukotag-stuttgart.de/ und hier http://the-chicken-babes.de/
Die Band Wunderwerk trat auch dieses Jahr wieder beim Mukoviszidose-Tag am Stuttgarter Schloßplatz auf. Die Band bezeichnet sich selber als "eine Band in Aufbruchstimmung". Die Aufbruchstimmung kann ich bestätigen. Nachdem ich die Band seit etwa drei Jahren beobachte, hörte sich diesmal alles etwas anders an. Sie haben in neuer Besetzung ziemlich an den Songs gearbeitet, ein Glück bekam da niemand mit, dass ich nach der alten Version den falschen Einsatz mitgesungen habe...
Schade, dass das Publikum etwas verhalten war. Liegt wohl daran, dass die Band nur eigene Songs spielt und man sich da auf etwas neues einlassen müsste. Es würde sich lohnen!
Infos gibt es hier http://mukotag-stuttgart.de/ und hier http://wunderwerkmusik.de/
Hätte ich gewusst, dass die Leute bei diesem Gig irgendwie alle zusammen gehören, hätte ich mein "Ich gehöre dazu"-T-Shirt angezogen! Der kennt den, ich kenn jenen, aber von woanders, die ist von dem eingeladen und wer sowas nicht erzählt, steht trotzdem mittendrin, als ob er oder sie mindestens drei Bandmitglieder von der Bühne mit Namen benenn kann, was ja auch kein Problem ist, da auf dem Plakat die meisten Bandmitglieder mit "Portrait" und Namen verzeichnet sind. Wer mehr über die Band wissen möchte, hier: http://www.funkaholic.net.
Genau das richtige für Leute mit Pfeffer im Hintern, die nicht still sitzen können und sich am liebsten zur Musik bewegen. Starker Auftritt! Und Bilder gibt's natürlich auch jede Menge, hier schonmal ein Vorgeschmack.
B: "Du hast doch mal gefragt, ob du mir helfen kannst"
- zähneknirschen
C: "Ja klar, was gibt's?"
B: "Ich habe jetzt einen Termin um die Federn nach zu schmieden....".
Also, Sonntagabend in den Schwarzwald und Montag früh ab die Post nach Bad Aibling (das ist bei Rosenheim, das ist in der Nähe von München, das ist auf der Deutschlandkarte rechts unten). "Ab die Post" klingt vielleicht etwas zu flott, schließlich gibt die Karre, Baujahr 1985, nur maximal 80 km/h her (auf geraden und abfälligen Strecken). Wir schafften es noch bei Tageslicht ans Ziel, gerade rechtzeitig zum Feierabendbier, was ja eigentlich eine tolle Tradition ist, wie ich finde. So kommt man auch mit Hinz und Kunz ins Gespräch, da sich doch einige von den Betrieben drumherum dazu ein fanden: der Schreiner, der Kollege von der Müllabfuhr (sind die Splitter wieder alle draußen?), der Staubsaugerbeutelpapierhersteller (coole Bezeichnung, er hat es irgendwie komplizierter beschrieben) und eben die Jungs aus "unserer" Werkstatt. Schnell lernt man dabei die lokalen Begebenheiten kennen
- "unerainer trinkt MAXLRAINER" - das örtliche Bier
- die Rosenheim-Cops gehen eigentlich in Bad Aibling essen
- der Lüftenwirt, die Lokale Empfehlung hat montags geschlossen
... wird fortgesetzt...
Typischer Anruf: "Hey, kommst du mit..." - "Ja klar, egal wohin, du bist immer für gute Ideen zu haben".
Und schwupps waren wir zu zweit auf einem Motorradtreffen an der alten Solitude-Rennstrecke am Rande Stuttgarts. So viele Maschinen habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Vielleicht sollte ich doch hin und wieder mal zu solchen Treffen - vorsätzlich und nicht nur beiläufig. Mehrere hundert Meter standen die Motorräder nebeneinander gereiht, von wegen, mit dem Motorrad bis vorne durchmogeln, da waren schon bestimmt 400 vor uns auf die Idee gekommen.
Besonders interessant war das Showrennen der alten "Cafe Racer", alte Serienmotorräder, die zu Sportmaschinen umgebaut wurden. Die knattern und stinken noch so richtig, dass man am Streckenrand zusammenzuckt wenn mal wieder eine Fehlzündung durchschlägt. Fotografisch auch nicht uninteressant: Das erste Bild vom Rennen schaut der Zielposten in Richtung Start, beim zweiten in die andere Richtung. Tja, da hatte ich wohl was verpasst. Das hier gezeigte Bild ist mit Absicht unscharf, man soll ja sehen mit welcher Geschwindigkeit der Fahrer durchs Ziel rast und nicht welche Aufkleber er am Helm hat ((-;
Versuch: schieße ein typisches Bild zum Weindorf. Ambiente: Mitten in der Stadt auf dem Markt- und Schillerplatz, rundherum das Rathaus, ein großes Kaufhaus, einige traditionelle Geschäfte, eine alte Kirche, das alte Schloß. Die Temperaturen deuten schon stark auf den Herbst, dicker Pulli und Jacke sind trotz Alkohol angebracht. Viele kleine Weinlauben, aus einigen hört man Akkordeonmusik, fröhlich singende Stimmen, aus anderen Gemurmel oder lautes Gelächter. Die Dekoration ist eher schlicht und zweckmäßig, dicke LKW-Plane schirmt die Kälte ab, Baustellenstrahler spenden kaltes Licht. Irgendwie habe ich das Gefühl es handelt sich hier um ein typisch schwäbisches Fest?!
... stets hinter dem Killesberg, sagt man im Stuttgarter Osten. Hier gibt es eine Menge schöner Plätze jenes Schauspiel zu beobachten. Dieser Standort ist allerdings ziemlich unromantisch: von der Pischekstraße aus. Auf einem schmalen Fußgängerweg, der mehr als Behelfsweg zu sehen ist, neben einer vielbefahrenen zweispurigen Straße (pro Fahrtrichtung), Stadtbahn zwischendrin. Das Geländer ist zwar eine stabile Auflage für den Fotoapparat, aber trotzdem sind einige Bilder verwackelt, ein 20-Tonner mit Tempo 60 lässt eben den Boden wackeln. Ich gestehe - das Bild ist ein klitzekleines bisschen nachbearbeitet, aber die Grundstimmung scheint noch die gleiche zu sein. Hach, wie romantisch.